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Frei-talk: Snowboarderin Anna Mayer im Gespräch

Seit wann bist du leidenschaftliche Snowboarderin?

„Ich habe mit 12 das Snowboarden angefangen, allerdings ist sonst niemand Wintersportler in meiner Familie, weshalb es von München aus schwer war viel Snowboarden zu gehen. So richtig als Sport betreibe ich das Snowboarden, seit ich vor eineinhalb Jahren nach Innsbruck zum Studieren gekommen bin. Durch die Nähe zu den Bergen ist es einfacher viele Schneetage zusammen zu bekommen.“

Was sind deine Lieblingsgebiete?

„Mein absolutes Lieblingsgebiet ist der Kaunertaler Gletscher, weil man dort von Park über Piste fahren und Touren gehen alles machen kann und der Vibe einfach stimmt. Gerade im Frühjahr sind dort noch viele Leute, die alle motiviert sind. Dadurch entsteht eine super entspannte und angenehme Atmosphäre. Von Innsbruck aus sind aber die Axamer Lizum und das Kühtai meine Favoriten, gerade wenn ich nur ein paar Stunden Zeit habe.“

Gibt es Tricks und Tipps, die du verraten möchtest?

„Die richtigen Leute sind alles. Den Spruch „no friends on powder days“ finde ich doof, viel mehr sollte es heißen „only good friends on powder days“. Die Leute, mit denen man am Berg unterwegs ist, sind meiner Meinung nach das allerwichtigste. Natürlich aus Sicherheitsgründen, aber auch was den Spaßfaktor betrifft. Und so viel Snowboarden wie geht! Da bekommt man ein viel besseres Brettgefühl und Sicherheit auf dem Board.“

Welches Equipment empfiehlst du?

„Mein Tipp: Ausprobieren. Es kommt auch immer ganz darauf an, in welchem Bereich man unterwegs ist. Beim Freeriden benötigt man anderes Equipment als beispielsweise beim Park fahren. Natürlich hat jeder andere Vorlieben, also gerade was Snowboard, Bindung und Boots betrifft - einfach ausprobieren. Bei Klamotten setze ich mittlerweile auf Hardshell, weil man da einfach nicht nass wird und somit auch nicht so schnell auskühlt, gerade bei sehr niedrigen Temperaturen. Und warme Handschuhe, ich hab nämlich immer kalte Hände.“

Worauf bist du besonders stolz?

„Am meisten auf den Fortschritt, den ich in den letzten beiden Jahren gemacht habe. Und auf meine Snowboardlehrerkarriere. Dieses Jahr schließe ich, wenn es gut läuft, den letzten Lehrgang vom DSV-Snowboardlehrer ab und das mit 20, das ist schon eine ganz gute Leistung, auf die ich glaub ich stolz sein kann.“

Was sind deine Ziele im Snowboarden?

„Dieses Jahr möchte ich den DSV-Snowboardlehrer abschließen und den Ausbilderlehrgang machen. Momentan bin ich noch in der Fördergruppe des Ausbilderteams vom BSV (Bayerischer Snowboard Verband), aber hoffe dann in den nächsten Jahren als vollwertiges Lehrteam-Mitglied aufgenommen zu werden. Nächstes Jahr würde ich gerne ein paar Freeride-Contests mitfahren und langfristig natürlich immer an meinen Skills arbeiten und Spaß haben.“

Cool, vielen Dank Anna fürs Gespräch & nochmal herzlich willkommen in der ESKA Family. 🙂

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Fotocredit: Flo Gassner

ESKA Handschuhe: Warmer & kuscheliger WHITE NOK GTX

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